Papke gibt den FDP-Kreisvorsitz auf

Artikel im General-Anzeiger Bonn vom 02.12.2011

Nach neun Jahren gibt Gerhard Papke im kommenden Frühjahr den Kreisvorsitz der FDP ab. Seinen überraschenden Entschluss hat Papke jetzt vor dem Kreishauptausschuss, dem erweiterten Kreisvorstand der FDP mit Vertretern aller 19 Stadt- und Gemeindeverbände, bekannt gegeben.

Papke, Fraktionschef der Liberalen im Düsseldorfer Landtag, hat das Amt vor neun Jahren von Andreas Pinkwart übernommen, nachdem der in die Landespolitik eingestiegen war. Beim Kreisparteitag im kommenden März soll ein Nachfolger gewählt werden. mehr dazu »

„FDP darf sich nicht unterbuttern lassen“

Interview in der Rheinischen Post vom 24.11.2011

Interview mit Gerhard Papke, Fraktionschef der Liberalen im Düsseldorfer Landtag

Herr Papke, aktuelle Umfragen sehen die FDP nur noch bei zwei Prozent. Was ist die Ursache für das Desaster?

Papke: Von Umfragen darf man sich nicht beirren lassen. Die FDP ist mehr denn je die einzige Partei, die den Menschen mehr vertraut als dem Staat, die auf Leistungsbereitschaft und Verantwortung setzt. Aber unsere Wähler hätten sich von der Bundesregierung eine mutigere Reformpolitik gewünscht. Da muss hoch mehr kommen. mehr dazu »

Kommunalfinanzen: FDP erzielt Konsens mit Rot-Grün (29.11.2011)

Foto von links nach rechts: Reiner Priggen, Norbert Römer, Gerhard Papke

Foto von links nach rechts: Reiner Priggen, Norbert Römer, Gerhard Papke

Nach intensiven Beratungen hat sich die FDP-Landtagsfraktion mit SPD und Grünen auf ein Änderungspaket zum „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ verständigt. FDP-Fraktionschef Gerhard Papke stellte gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen, Norbert Römer und Reiner Priggen, der Landespressekonferenz die Vereinbarung der drei Fraktionen vor. mehr dazu »

Wähler sind vom Bund enttäuscht

Interview in der Westdeutschen Zeitung vom 20.09.2011

Herr Papke, die FDP ist bei der Wahl in Berlin als Splitterpartei geendet. Was ist der Grund?

Papke: In der Tat ein miserables Ergebnis, das zuvorderst lokale Gründe hat. Die Kampagne dort war grauenhaft, Berlin ohnehin noch nie eine liberale Hochburg. Aber natürlich sind viele unserer Wähler auch von der Bundespolitik enttäuscht. mehr dazu »